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Zweitmeinung: Unnötige Hüft- und Knie-OP verhindern

Programm der BARMER GEK mit dem OrthoClinicum

Düsseldorf, 30 Mai 2014 - Bei Haltbarkeit denken wohl nur wenige Menschen an medizinische Eingriffe. Dabei ist der Erfolg etwa von vielen Hüft- und Knieoperationen nicht von Dauer. Die Haltbarkeit von künstlichen Hüft- oder Kniegelenken ist begrenzt. Dennoch zählt ihr Einsatz zu den am häufigsten durchgeführten Operationen. Für viele der 390.000 Menschen, die jährlich eine neue sogenannte Hüft- oder Knieendoprothese bekommen, ist es allerdings nicht das erste Mal: Bei etwa jedem zehnten Eingriff handelt es sich um einen Austausch des kaputten künstlichen Gelenks. Doch in vielen Fällen müsste es gar nicht oder erst später zu einer Operation kommen, weil alternative Behandlungen zur Verfügung stehen. Die BARMER GEK in NRW unterstützt daher Versicherte mit einem speziellen Programm für bevorstehende Operationen an Hüfte und Knie.

Unterstützung bei der Therapiewahl

Bestandteil des neuen, kostenlosen Programms ist eine zeitnahe Zweitmeinung durch einen Orthopäden sowie ein individuelles Therapiekonzept für jeden Versicherten. „Bei der Wahl der richtigen Behandlung kann eine Zweitmeinung entscheidend sein“, sagt Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der BARMER GEK in NRW. „Die zeitnahe Begutachtung durch einen neutralen Orthopäden vermittelt unseren Versicherten mehr Sicherheit und unterstützt sie bei ihrer Therapie-Entscheidung.“

Gerade bei Hüft- und Knieoperationen sollten nicht nur die Risiken und Chancen einer Operation abgewägt, sondern auch Alternativen wie moderne physiotherapeutische Maßnahmen berücksichtigt werden. Letztere helfen oft, unnötige Operationen zu vermeiden oder Eingriffe hinauszuzögern. Gleichzeitig können sie dafür sorgen, dass Patienten wieder schmerzfrei und mobil sind. Sollte kein Weg an einer Operation vorbeiführen, können physiotherapeutische Maßnahmen Patienten gezielt darauf vorbereiten.

Mehr als 12.500 Eingriffe bei Versicherten in NRW

Mit ihrem Programm zur Therapie von Hüft- und Kniegelenkserkrankungen setzt die BARMER GEK gemeinsam mit den teilnehmenden Orthopäden des OrthoClinicums aus dem Großraum Düsseldorf und NOVOTERGUM Physiotherapie auf eine verbesserte Behandlungsqualität und -sicherheit. Allein in NRW werden jährlich rund 12.500 Hüft- und Knieoperationen bei Versicherten der BARMER GEK durchgeführt.

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